Umweltschutz

Notwendiges Übel oder...

Der Begriff Umwelt bezeichnet grundsätzlich alles, was ein Objekt umgibt. Menschen erfahren ihre Umwelt als eine Mischung von physikalischen, chemischen, biologischen, sozialen, kulturellen und ökonomischen Bedingungen, unter denen sie leben. Mit der Umwelt sind somit alle uns umgebenden Medien gemeint, also Luft, Boden und Wasser.

Schädliche Umwelteinwirkungen sind nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) §3 Abs. 1 „Immissionen, die nach Art, Ausmaß oder Dauer geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft herbeizuführen.“

Beim Umweltmedium Luft können das organische oder anorganische Gase, Stäube oder Lärm sein. Das Umweltmedium Boden kann durch den Einsatz von Düngemittel und Pestiziden oder sonstigen Schadstoffeinträgen belastet werden. Auch das Wasser kann durch Schadstoffeinträge oder Temperatur negativ beeinflusst werden.

Unter Umweltschutz zählt die Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung der Umweltbelastungen und -gefahren.

 

Betrieblicher Umweltschutz

Im betrieblichen Alltag sind einige Umweltschutzmaßnahmen vorgeschrieben, z.B. die Beurteilung der Gefahren durch Lärm oder Gefahrstoffen. Damit Sie hier rechtssicher aufgestellt sind, unterstützen wir Sie gerne bei der Gefährdungsbeurteilung Ihrer Gefahrstoffe. Wir bieten orientierende Lärmmessungen, die Erstellung eines Lärmschutzkatasters und die erforderliche Dokumentation dazu an.

Umweltschutz


Gewässerschutz­beauftragter oder Betriebsbeauftragter für Gewässerschutz

Ein Gewässerschutzbeauftragter kann von der zuständigen Behörde gefordert werden. Ab einem Volumen von mehr als 750 Kubikmetern Abwasser pro Tag hat der Gewässerbenutzer unverzüglich einen Gewässerschutzbeauftragten zu bestellen.

Der Gewässerschutzbeauftragte berät den Gewässernutzer sowie alle Betriebsangehörigen in die für den Gewässerschutz wichtigen Themen. Er überwacht die Einhaltung der Vorschriften und Anordnungen, z.B. nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG).

Abfallbeauftragter oder Betriebsbeauftragter für Abfall
 

Der Betriebsbeauftrage für Abfall wird u.a. von Betreibern von Abfallbeseitigungsanlagen mit einer Durchsatzleistung von mehr als 0,75 Tonnen pro Stunde gefordert. Diese und weitere Kriterien die einen Abfallbeauftragten fordern sind in der Verordnung über Betriebsbeauftragte für Abfall (AbfBeauftrV) festgelegt. Im Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) werden Betreiber von genehmigungsbedürftigen Anlagen im Sinne des § 4 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes sowie Betreiber von Anlagen mit gefährlichem Abfall verpflichtet unverzüglich einen Abfallbeauftragten zu bestellen.

Die Aufgaben des Abfallbeauftragten sind u.a. die Überwachung der Abfallwege von der Entstehung bis zur Verwertung oder Beseitigung, sowie die Einhaltung der Gesetze, Vorschriften und Verordnungen. Im §60 des Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) werden die Aufgaben aufgelistet.

Immissionsschutz­beauftragter oder Betriebsbeauftragter für Immissionsschutz

Als Betreiber einer genehmigungsbedürftigen Anlage nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) haben Sie einen Immissionsschutzbeauftragten zu bestellen. Dieser berät den Anlagenbetreiber und sämtliche Betriebsangehörigen in allen Angelegenheiten die für den Immissionsschutz relevant sind. Weiterhin ist er berechtigt und verpflichtet umweltfreundliche Verfahren einzuführen und zu entwickeln. Alle Aufgaben des Immissionsschutzbeauftragten sind im §54 des BImSchG festgelegt.


Um Sie vor Sanktionen oder zusätzlichen Umweltabgaben zu schützen und damit Ihnen die ständig steigenden Anforderungen im Umweltschutz nicht Ihre kostbare Zeit rauben, bieten wir Ihnen folgenden Dienstleistungen als externer Betriebsbeauftragter an:

  • Gewässerschutz
  • Abfall
  • Immissionsschutz

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sprechen Sie uns an!
Herr Frank Reifenrath steht Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.